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Handwerkercamp gewinnt Jugendpreis

Dienstag, 07. Juli 2026, 10:12 Uhr
Herzlichen Glückwunsch - KILA gewinnt mit Handwerkercamp Jugendpreis der Johanniter-Hilfsgemeinschaft
Die Abende im Camp sind geprägt von den Gesängen aus Taizé, die von den Jugendlichen auf ihren Instrumenten begleitet werden. (Foto: Frank Tuschy) Die Abende im Camp sind geprägt von den Gesängen aus Taizé, die von den Jugendlichen auf ihren Instrumenten begleitet werden. (Foto: Frank Tuschy)

In der Göttinger St. Johanniskirche ist am letzten Dienstag der Jugendpreis der Johanniter-Hilfsgemeinschaft an zwei Niedersächsische und ein Thüringer Jugendprojekt vergeben worden. Erstmals seit 2005 haben drei Projekte den ersten Platz belegt. Pastor und Vorsitzender der Jury, Ralf Reuter, erklärte, dass alle Projekte gleichwertig gewesen seien. Alle erhalten somit ein Preisgeld von 500 Euro.

Auch Das „Handwerkercamp für Kinder“ des Kinderkirchenladens Nordhausen (KILA) konnte sich über einen ersten Platz freuen. Das christliche Ferienlager findet jedes Jahr für eine Woche in den Sommermonaten statt. Vorbereitet wird dies von einer Jugendgruppe, die sich das ganze Jahr über regelmäßig im KILA trifft.
In diesem Jahr, so Gemeindepädagoge Frank Tuschy, fahren wir mit 150 Kindern, Jugendlichen und ehrenamtlichen Mitarbeitern, die meisten davon aus dem Landkreis Nordhausen, vom 1.- 9. August ins Handwerkercamp.

Das heißt genauer gesagt mit 146 Beteiligten. Im Moment sind nämlich noch 4 Plätze für Schulkinder bis 12 Jahre zu vergeben.

Das Camp in Eggerode (bei Thale) dreht sich in diesem Jahr um Irland und seinem Nationalheiligen St. Patrick. Dessen wechselhafte und spannende Lebensgeschichte wird jeden Tag aufwändig in einem täglichen Theaterstück (extra geschrieben fürs Camp) von den Jugendlichen inszeniert. Die Handwerke, die sich die Kinder jeden Tag neu aussuchen können, passen im Camp immer zu diesem Thema.
Handwerkercamp des KILA (Foto: Frank Tuschy) Handwerkercamp des KILA (Foto: Frank Tuschy)

Dabei sind in diesem Jahr z.B. Schmieden, Körbe flechten, Schiffe bauen, Gold suchen, Armbänder knüpfen, Filztäschchen nähen, Schiffe und Staudamm bauen. Der Staudamm wird gebaut in einem kleinen glasklaren Fluss, der direkt die Grenze des Pfadfinder Camp Geländes bildet und mit etwas Glück reicht die Wasserhöhe dann bis zum Bauchnabel. Aber zum Abkühlen und für wilde Wasserschlachten reicht das allemal.

Auf dem durch alte Apfelbäume beschatteten Campgelände stehen dann außer den Großzelten 12 Gruppenzelte in denen immer etwa 8 Kinder zusammen mit ihren 2 Jugendlichen Zeltbetreuern leben.

Aber was passiert jetzt mit den gewonnenen 500€? „Die werden wir für eine kleine Überraschung einsetzen für die vielen jungen Leute die unentgeltlich im Camp mitarbeiten“, sagt Campleiter Frank Tuschy vom KILA Nordhausen. Ohne deren hingebungsvolles Engagement, wäre das KILA–Handwerkercamp völlig undenkbar!
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